top of page

Bilder Vorher

Vorher, März 2016 – vor der 25-kg-Abnahme (Übersäuerung/Wassereinlagerung)

Foto von März 2016

Warum Übersäuerung das Abnehmen bremst — Mein Erfahrungsweg

Warum Übersäuerung das Abnehmen bremst — Mein Erfahrungsweg

Viele fragen sich, warum sie trotz gesunder Ernährung oder Diäten nicht abnehmen

Ein oft unterschätzter Grund ist eine chronische Übersäuerung.

Genau das war auch bei mir der Fall. Ich zeige hier Schritt für Schritt, was mir konkret geholfen hat — und welche Rolle Mineralien, Gewürze und Mehlprodukte dabei spielen.

Was im Körper wirklich passiert, wenn man übersäuert

1. Gärprozesse im Darm — Mehlprodukte als Problemfaktor

Mehlprodukte wie Brot, Nudeln oder Kuchen können im Darm regelrechte Gärprozesse auslösen.

Diese produzieren Säuren und belasten den Organismus mit unerwünschten Stoffwechselprodukten. Das schwächt den Stoffwechsel und fördert Entzündungen — genau das, was man beim Abnehmen vermeiden will.

2. Stärke als Klebstoff — und warum zu viel davon blockiert

Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis oder Pasta enthalten viel Stärke. Ab einer gewissen Menge wirkt diese wie ein Klebstoff, der den Stoffwechsel verlangsamt.

Wie viel man davon verträgt, hängt unter anderem ab von:

  • der aktuellen Darmfunktion

  • der körperlichen Fitness

  • dem allgemeinen Gesundheitszustand

  • dem seelischen Zustand

Mineralstoffe: der unterschätzte Faktor

Mineralien helfen dem Körper, überschüssige Säuren auszuleiten. Sie fördern die Regeneration entzündeter Bereiche, verbessern die Zellfunktion — und ganz nebenbei auch den Schlaf.

Es war einer der Punkte, an dem ich selbst den größten Unterschied gemerkt habe: gezielt Mineralien einzusetzen, statt nur auf Kalorien zu achten.

Gewürze: kleine Helfer mit großer Wirkung

Curry und Kurkuma haben nicht nur Geschmack — sie wirken entwässernd und entzündungshemmend.

Das hat einen riesigen Unterschied gemacht — gerade bei Wassereinlagerungen und der berühmten "aufgequollenen" Haut.

Ernährung umstellen — Mehl & Co. reduzieren

Konsequent reduziert habe ich:

  • Alle klassischen Mehlsorten (Weizen, Roggen, Gerste, Reis...)

  • Daraus hergestellte Produkte (Brot, Kuchen, Pizza, Kekse usw.)

  • Reis- und Kartoffelgerichte (Püree, Klöße etc.)

Zwei Ausnahmen pro Woche habe ich mir erlaubt — das war mein praktischer Kompromiss. Ein Reset, kein Dauerverzicht.

Der Zell-Stoffwechsel als Schlüssel zum Abnehmen

Wenn die Zellen übersäuert sind, können sie kaum noch richtig arbeiten. Der Körper lagert dann Wasser ein — die Zellen quellen auf. Genau das kann Cellulite und Ödeme verstärken.

Erst als ich gezielt entsäuert habe, konnte ich spürbar Fett verbrennen — und zwar nachhaltig.

Das war für mich der Wendepunkt. Vorher hatte ich oft das Gefühl, gegen meinen Körper zu arbeiten. Danach lief alles plötzlich mit ihm.

Hintergrund: Darmprobleme und Gärprozesse

Schon vor über 20 Jahren zeigten Studien: Bei über 90 % der Menschen über 30 funktioniert die Verdauung nicht mehr optimal.

Wenn der Darm träge ist, kann er Nahrung nicht mehr richtig aufspalten.

Das Ergebnis:

  • Blähbauch und Völlegefühl

  • Müdigkeit nach dem Essen

  • Gase, Säuren und sogar Giftstoffe durch Bakterienverstoffwechselung

Ein anschauliches Bild

Stell dir vor, du lässt einen Topf gekochter Nudeln bei 37 °C (Körpertemperatur) drei Tage lang stehen.

Schon nach kurzer Zeit beginnt die enthaltene Stärke zu gären — der Topf wird sauer. Genau das kann auch im Körper passieren.

Und zwar nicht nur bei träger Verdauung — sondern auch dann, wenn dauerhaft zu viele stärke- oder glutenhaltige Lebensmittel gegessen werden.

Der Körper schafft es irgendwann nicht mehr, alle Bestandteile rechtzeitig vollständig zu verstoffwechseln.

Was passiert dann? Die Verdauungsarbeit wird teilweise an Bakterien im Darm abgegeben. Diese beginnen, die verbliebenen Kohlenhydrate zu vergären.

Dabei entstehen:

  • Organische Säuren

  • Gase

  • Andere belastende Stoffwechselprodukte

Diese gelangen über die Darmwand in den Blutkreislauf und das Lymphsystem — vor allem dann, wenn die Darmschleimhaut bereits gereizt oder durchlässig ist (Stichwort: Leaky Gut).

Die möglichen Folgen

Systemische Übersäuerung. Müdigkeit. Entzündliche Prozesse. "Fresskoma" nach dem Essen. Und eine Verlangsamung des Stoffwechsels — obwohl gar nicht so viel gegessen wurde.

Wer noch tiefer verstehen will, wie genau Stärke und Gluten den Stoffwechsel blockieren — und warum schwarzer Pfeffer nur dann richtig und nachhaltig wirkt, wenn das System frei ist — findet hier eine detaillierte Erklärung:

Pfefferwirkung — Rolle von Gluten und Stärke

Das hier dargestellte Beispiel dient der Veranschaulichung typischer Zusammenhänge aus Sicht ganzheitlicher Erfahrungsheilkunde.

Bilder Nacher

Nachher, Okt 2016 – 25-kg-Abnahme in 2,5 Monaten (Übersäuerung/Wassereinlagerung)

Foto von Oktober 2016

Zu den Videos: Pfeffer-Methode (3 Erklärvideos)
bottom of page