Die PepperBurnMethod

Eine Methode,
die auf Wärme setzt.

Bei dieser Methode geht es um natürliches Abnehmen: glutenfrei, mit der stoffwechselaktivierenden Wirkung von schwarzem Pfeffer und ohne Jojo-Effekt. Entwickelt und an sich selbst erprobt hat sie Heilpraktiker Michael Prgomet. Ich bin Dustin Müller und erzähle hier von Michaels Weg, ergänzt um meine eigenen Erfahrungen.

Ein Wort vorab

Hi, ich bin Dustin Müller und betreibe diese Webseite. Die Methode, die du hier kennenlernst, stammt von Michael Prgomet, Heilpraktiker mit über 35 Jahren Praxiserfahrung. Er hat damit im Sommer 2016 selbst 25 Kilo in 2,5 Monaten abgenommen.

Ich war damals wegen eigener gesundheitlicher Themen Patient in seiner Praxis. Nach einer Pause von etwa vier Monaten kam ich wieder zu einem Termin und musste zweimal hinschauen: Aus dem Mann, den ich kannte, war ein deutlich schlankerer geworden. „Was zur Hölle hast du gemacht? Wie kann das sein, in so kurzer Zeit?“, war meine erste Frage. So habe ich von seiner Methode erfahren.

Beeindruckt von dem, was ich mit eigenen Augen gesehen hatte, habe ich die Methode selbst angewendet. In rund drei Wochen habe ich etwa neun Kilo abgenommen, ähnlich schnell, wie er es mir beschrieben hatte. Ganz bei null habe ich dabei aber nicht angefangen: Auf Michaels Rat hatte ich vorher schon rund drei Wochen vor allem auf Gluten verzichtet, und die Nährstoffe hatte ich schon lange genommen. Bisher ist mein Weg mit Michaels Methode aber noch nicht abgeschlossen.

Im Mittelpunkt stehen Michaels Methode und seine Erfahrungen, die ich mit seiner Erlaubnis hier vorstelle. Ich erzähle, was er gemacht und erlebt hat, und ergänze an passender Stelle meine eigenen Erfahrungen.

Dustin Müller
Erzähler und Anwender der Methode

Die Methode im Detail

Was Michael herausfand und ich selbst erlebte

Es gibt viele Menschen, die alles essen können, so viel sie wollen, und trotzdem nicht zunehmen

Das hat Michael über Jahre beschäftigt. Er wollte herausfinden, was im Körper dieser Menschen anders abläuft, und die gleichen Ursachen bei sich selbst wirksam machen, um denselben Effekt auszulösen.

Dazu brauchte er nur etwas, das seinen Grundumsatz stark anhebt. Gemeint ist die Energie, die der Körper ganz von allein verbrennt, sogar in Ruhe. Steigt dieser Grundumsatz stark genug, kann man:

  • ohne Sport abnehmen,
  • ohne Hunger abnehmen,
  • leicht abnehmen
  • und schnell abnehmen.

Das nannte Michael dann seine optimale Diät, seinen optimalen Ernährungsplan. Dazu gehörte für ihn auch, auf gesunde Weise abzunehmen und das neue Gewicht danach ohne Jojo-Effekt zu halten.

Was seinen Grundumsatz so stark angehoben hat, war vor allem der gemahlene schwarze Pfeffer. Der Pfeffer treibt die Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten im Körper an. Der Effekt ist der gleiche wie bei den Menschen, die alles essen können, so viel sie wollen. Mehr dazu steht auf der Seite Fett verbrennen.

Es ging nicht nur ums Abnehmen, sondern auch darum, den Körper zu entlasten

Michael hat sich deshalb auf die Vorgänge im Körper konzentriert, die aus seiner Sicht den größten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Fettverbrennung haben:

  • Die Übersäuerung und die Wassereinlagerungen in den Zellen verringern
  • Den Stoffwechsel in den Zellen ankurbeln, damit sie mehr verbrennen
  • Entzündliche Veränderungen und andere negative Symptome vermeiden, die den Körper belasten

Dazu kommen drei praktische Bausteine: sein Ernährungsplan, die Lebensmittel, die darin erlaubt sind, und gezielt eingesetzte Nahrungsergänzungsmittel, um Lücken im Bedarf abzudecken.

Michael hat dabei nicht nur nach einer schnellen Lösung gesucht, sondern auch nach einem System, das sich in den Alltag einbauen lässt, ohne Druck und ohne Zwang, aber mit einer echten Veränderung, die man spürt.

Diese Ziele und Bausteine wurden zum Kern von Michaels Konzept, einer angepassten Form der Low-Carb-Ernährung. Er hat dabei nicht auf alle Kohlenhydrate verzichtet, sondern nur ganz bestimmte weggelassen und so einen Weg gefunden, der bei ihm funktioniert hat.

Michael nennt aber auch Ursachen, die das Abnehmen bremsen oder sogar verhindern können, zum Beispiel seelische Blockaden, Essstörungen, Störungen und Erkrankungen des Stoffwechsels oder die Genetik.

Warum diese Geschichte hier steht

Viele von Michaels Patienten, die ihn vor und nach seiner Gewichtsabnahme gesehen haben, wollten wissen, was er genau gemacht hat. Mir ging es genauso, denn ich war einer von ihnen.

Mit Michaels Erlaubnis schreibe ich deshalb seine Erfahrungen hier auf, offen und ehrlich, so wie er sie erlebt hat.

Mit dem Plan, den ich hier vorstelle, hat Michael in zweieinhalb Monaten 25 Kilo abgenommen, ohne Druck und ohne Kalorienzählen, aber mit Struktur und Klarheit. Und vor allem ist danach kein Jojo-Effekt aufgetreten.

Was die Ernährung konkret bedeutet hat

Kein Verzicht auf alle Kohlenhydrate, sondern gezieltes Weglassen

Wichtig zu wissen: Es handelt sich hier nicht um eine klassische Low-Carb-Diät, bei der pauschal alle Kohlenhydrate vom Speiseplan gestrichen werden. Das war nie Michaels Ansatz, und das ist es bis heute nicht.

Michael hat sich bewusst dafür entschieden, nur ganz bestimmte Kohlenhydrate wegzulassen, vor allem die, die aus Körnern gewonnen werden. Dazu zählen alle Produkte aus Weizen, Roggen, Gerste, Reis und so weiter.

Es ging ihm darum, Säuren und Gluten zu vermeiden. Mit Gluten sind die Klebeeiweiße im Getreide gemeint. Sie stecken vor allem in Mehlprodukten, und genau diese bremsen nach Michaels Erfahrung den Stoffwechsel aus.

Was Mehlprodukte und Gluten im Körper auslösen

In seinem Konzept hat Michael Mehlprodukte so weit wie möglich weggelassen und dadurch größtenteils glutenfrei gegessen. Der Grund: Aus seiner Sicht behindern genau diese Produkte wichtige Vorgänge im Körper, vor allem die Fettverbrennung und die Entsäuerung.

Lebensmittel, die aus Mehl hergestellt werden, enthalten meist viel Gluten. Und Gluten „verklebt“ den Körper und verlangsamt viele Stoffwechselvorgänge, nicht im Sinne einer Unverträglichkeit, sondern eher schleichend. Durch den langsameren Stoffwechsel passiert nach Michaels Erfahrung Folgendes:

  • In den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, entstehen beim Verbrennen von Fetten und Kohlenhydraten mehr Säuren.
  • Gleichzeitig gewinnen die Mitochondrien daraus weniger Energie für den Körper.
  • Körper und Geist werden träge, die Energie wird immer weniger, und die Lustlosigkeit steigt.
  • Der Körper entsäuert und entgiftet langsamer.
  • Er lagert mehr Säuren und Schadstoffe in den Fettzellen ab.
  • Und er verbraucht mehr Mineralien, um entzündlichen Veränderungen entgegenzuwirken.

Für Michael war deshalb klar: Solange diese Vorgänge nicht im Gleichgewicht sind, bringt es nichts, einfach nur Kalorien zu zählen oder auf Sport zu setzen. Darum war es für ihn ein ganz wichtiger Baustein, diese Lebensmittel so weit wie möglich wegzulassen.

Was das im Alltag bedeutet

Man kann durchaus Kohlenhydrate essen, auch mal Zucker, aber eben im Rahmen, also in einem Maß, das der Körper noch gut verarbeiten kann.

Weicht man öfter ab und isst mehr Kalorien, zum Beispiel mehr Süßes oder Chips, ist das nicht gleich ein Problem. Es heißt nur, dass man langsamer abnimmt. Solange man die anderen Grundpfeiler einhält, also den Körper gezielt entlastet, den Stoffwechsel unterstützt und sich nährstoffreich ernährt, kann man trotzdem abnehmen, und zwar auf eine Weise, die sich machbar und alltagstauglich anfühlt. Wer es allerdings total übertreibt, nimmt nicht ab, sondern kann trotz Methode sogar zunehmen.

Bei Michaels Ernährungsplan geht es darum, schnell sein persönliches Wunschgewicht zu erreichen. Dafür muss man nur während der Diät so weit wie möglich auf Mehlprodukte und andere Lebensmittel mit viel Gluten verzichten. Danach kann man wieder normal essen und isst nur noch zwei bis drei Mahlzeiten pro Woche nach diesem Plan, damit kein Jojo-Effekt auftritt.

Was bei einer klassischen Low-Carb-Ernährung passiert und wo die Herausforderungen liegen

Isst man deutlich weniger Kohlenhydrate, verliert der Körper zunächst vor allem eins: Wasser. Der Grund dafür ist einfach: Der Körper speichert Kohlenhydrate als Glykogen, eine Art Speicherzucker, und zu jedem Gramm davon lagert er drei bis vier Gramm Wasser mit ein.

Bekommt der Körper weniger Kohlenhydrate, greift er auf diese Speicher zurück, und das Wasser wird wieder freigesetzt und ausgeschieden. Deshalb verlieren viele am Anfang einer Low-Carb-Phase sehr schnell an Gewicht. Aber das ist erst mal nur Wasser.

Genau da liegt auch eine der Herausforderungen: In dieser Phase fühlen sich viele ausgelaugt, kraftlos oder sogar gereizt. Das ist kein Wunder, denn die Hauptnahrung des Gehirns sind Kohlenhydrate. Fehlen sie, ist das Gehirn weniger leistungsfähig, vor allem wenn auch die Glykogenspeicher langsam leer werden.

Mit der Zeit, wenn die Glykogenspeicher leer sind, beginnt der Körper auch Fett abzubauen. Dabei werden sogenannte Ketone freigesetzt, die der Körper als Energie nutzt. Das klingt erst mal gut. Doch genau in diesem Stadium können belastende Symptome auftreten.

Warum manche Diäten den Körper zusätzlich belasten können

Beim schnellen Abnehmen wird der Körper stark mit Schadstoffen und Säuren belastet. Diese Stoffe lagert er nämlich gern in den Fettzellen ein. Werden die Fettzellen geleert, kommen auch die Säuren und Schadstoffe wieder frei, die dort gelagert waren. Je nachdem, wie viel davon freigesetzt wird, kann das für den Körper eine leichte bis starke Belastung sein.

Was Michael bei sich selbst beobachtet hat und was er auch von einigen seiner Patienten kennt

Begleiterscheinungen in dieser Phase können zum Beispiel sein:

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen, Nervenschmerzen oder andere Schmerzen
  • Verdauungsprobleme und Stoffwechselstörungen
  • Entzündungen
  • oder einfach das Gefühl, irgendwie nicht rund zu laufen

Wie Michael damit umgegangen ist

Damit sein Körper mit der Umstellung besser klarkommt, hat Michael seinen Ernährungsplan nicht nur sorgfältig aufgebaut, sondern auch gezielt ergänzt: mit hochwertigen Nährstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln, die seinen Körper genau da unterstützt haben, wo er es gebraucht hat. So wollte er belastende Symptome wie Heißhunger, Energielosigkeit oder Aggressionen so weit wie möglich vermeiden.

Die Nahrungsergänzungsmittel waren für Michael kein Ersatz für eine gesunde Ernährung, sondern eine sinnvolle Ergänzung dazu.

Abnehmen ohne Heißhunger: was im Körper passiert

Viele scheitern nicht am Willen, sondern am Heißhunger. Er ist einer der Gründe, warum so viele ihre Diät abbrechen oder nicht durchhalten. Dieser plötzliche Drang nach Süßem, nach Kohlenhydraten oder Fettigem fühlt sich an wie eine Sucht. Das Verlangen nach Schokolade, Zucker und Süßigkeiten kann dann überwältigend sein.

Genau das war auch bei Michael früher so. Er hat lange gebraucht, um zu verstehen, dass hinter diesem Verlangen nicht einfach nur fehlende Disziplin steckt, sondern oft ein ganz klarer körperlicher Zusammenhang.

Die Mitochondrien, also die Kraftwerke der Zellen, verbrennen Kohlenhydrate und Fette. Fehlen ihnen dabei bestimmte fettlösliche Vitamine, entsteht im Körper ein regelrechter Bedarf. Daraus wird ein spürbares Bedürfnis, das bis zu einer Art Sucht gehen kann: nach Kohlenhydraten und allem, was schnell Energie liefert, und vor allem nach Fett.

Warum der Körper nach Fett verlangt und was das mit der Verdauung zu tun hat

Fettlösliche Vitamine, also A, D, E und K, werden über gelöste Fette transportiert, sogenannte mizellierte Fettsäuren. Deshalb versucht der Körper, über die Nahrung möglichst viel Fett aufzunehmen. Er will es aufspalten, um den Mangel an fettlöslichen Vitaminen in den Mitochondrien auszugleichen, auch wenn das gar nicht bewusst geschieht.

Nur geht diese Aufbereitung im Darm, die Mizellierung, eher zäh und langsam. Und wie gut sie gelingt, hängt davon ab, wie gesund und leistungsfähig die Verdauung ist.

Was Michael dagegen gemacht hat

Michael hat deshalb die fettlöslichen Vitamine zusammen mit mizelliertem Omega-3 genommen, also mit Omega-3-Fettsäuren in einer wasserlöslichen Form. Damit kann der Körper die Vitamine, die er braucht, zu den Mitochondrien transportieren. Und dann verlangt er nicht mehr nach Fett in Kombination mit Kohlenhydraten.

Bei Michael ging das nicht von heute auf morgen. Sein Heißhunger war anfangs schon merklich weniger, und im Lauf der Wochen war er dann ganz weg. Das innere Ziehen hatte aufgehört, weil der Bedarf gestillt war. Für Michael war das ein echter Durchbruch.

Auch bei mir war das sehr ähnlich. Man kann sich das wie einen Dimmer vorstellen, nicht wie einen Lichtschalter. Schon recht am Anfang der Methode war mein Heißhunger merklich weniger, kam aber noch relativ schnell wieder. Von Woche zu Woche blieb er dann länger weg und wurde gleichzeitig immer schwächer. Nach etwa drei Wochen konnte ich die Methode einfach durchziehen, ohne zwischendurch noch Heißhunger zu bekommen. Das nagende Verlangen, ständig an den Kühlschrank zu gehen, war komplett weg, zumindest solange ich die Nährstoffe regelmäßig genommen habe.

Dustin Müller

Warum ein Säureüberschuss die Fettverbrennung verlangsamt

In Michaels Konzept ging es nicht nur ums Abnehmen, sondern auch darum, den Körper zu entlasten. Ein entscheidender Punkt war dabei die Übersäuerung: Sein Ernährungsplan soll Säuren vermeiden oder eine bereits vorhandene Übersäuerung bekämpfen.

Verbrennt der Körper mehr Fett und Kohlenhydrate, entstehen in den Zellen auch mehr Milchsäuren. Stehen dann zu wenig Mineralien zur Verfügung, die der Körper gut aufnehmen kann, werden diese Säuren nicht schnell genug aus der Zelle abtransportiert.

Sammeln sich zu viele Säuren in einer Zelle an, steigt ihr Wasseranteil. Die Zelle quillt auf und füllt sich mit Wasser. Das kann Zellulite und Wassereinlagerungen, sogenannte Ödeme, begünstigen und der Haut insgesamt ein aufgequollenes Aussehen geben.

Für Michael folgt daraus: Damit die Zellen dauerhaft gut Fett und Kohlenhydrate verbrennen können, müssen sie auch immer gut versorgt und entsorgt werden. Versorgung und Entsorgung gehören zusammen, nur so funktioniert eine gesunde Gewichtsabnahme.

Schnell abnehmen: warum ein träger Darm die Entsäuerung bremsen kann

Michael verweist auf Studien, nach denen schon vor mehr als 20 Jahren bei über 90 Prozent der über 30-Jährigen die Verdauung nicht mehr normal funktionierte. Diese Werte haben sich seitdem wahrscheinlich nicht verbessert. Gemeint sind keine schweren Darmerkrankungen, sondern Dinge wie Blähbauch, Völlegefühl oder gelegentliche Bauchschmerzen.

Wenn die Verdauung langsamer und weniger gründlich arbeitet, kann der Darm den Nahrungsbrei nicht schnell genug aufspalten und aufnehmen. Die Nahrung wird also nicht vollständig verwertet, und wir nehmen nicht das auf, was wir eigentlich brauchen. Michael sagt dazu: „Wir verhungern vor vollen Tellern.“

Typische Anzeichen dafür sind:

  • Blähbauch, Luft im Darm und Blähungen
  • Gärprozesse im Darm
  • Müdigkeit oder Abgeschlagenheit etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Essen

Wird der Nahrungsbrei nicht mit genügend Verdauungsenzymen aufgespalten, können die Darmbakterien länger „mitessen“. Und je länger sie das tun, desto stärker können die Belastungen durch ihre Abbauprodukte werden. Dazu gehören Gase, Säuren und Giftstoffe.

Ein einfaches Beispiel macht das deutlich: Lässt man einen Topf gekochte Nudeln bei 37 Grad, also bei Körpertemperatur, drei Tage stehen, machen sich schon nach ein paar Stunden Bakterien über die Stärke her, und die Nudeln werden sauer. Das Gleiche passiert bei allen Mehlprodukten, bei Kartoffeln und bei Reis. Genau das kann, vereinfacht gesagt, auch im Darm geschehen, wenn die Nahrung zu lange liegen bleibt.

Durch die Arbeit der Bakterien werden auf diese Weise belastende Stoffe im Körper freigesetzt. Das kann direkt oder indirekt zu entzündlichen Veränderungen und zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Deshalb ist eine funktionierende Verdauung so entscheidend, wenn es ums Abnehmen geht: Der Darm entscheidet mit, ob der Körper entlastet wird oder weiter belastet bleibt.

Schnell abnehmen: was passieren kann, wenn gespeicherte Belastungen freigesetzt werden

Wenn man schneller abnimmt, greift der Körper auf seine Fettreserven zurück. Das ist grundsätzlich ein gewünschter Effekt. Doch in den Fettzellen lagert der Körper auch Stoffe ein, mit denen er gerade nichts anfangen kann, vor allem Säuren und Schadstoffe, die nicht direkt ausgeschieden wurden.

Werden die Fettzellen geleert, kommen genau diese Stoffe wieder frei. Je nachdem, wie viel davon im Körper gelagert war, kann das eine leichte bis starke Belastung sein, nicht nur für den Stoffwechsel, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden.

Was Michael dabei beobachtet hat

Mögliche Reaktionen in dieser Phase sind zum Beispiel:

  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Gereiztheit
  • Schmerzen
  • Verdauungsprobleme und Stoffwechselstörungen
  • Nervenschmerzen
  • Entzündungen
  • und andere Beschwerden, die bei jedem anders sein können

Michael war es deshalb besonders wichtig, diese Begleiterscheinungen so gut wie möglich abzufangen und seinen Körper gezielt zu unterstützen, mit seinem Konzept aus Ernährung, Pfeffer, Curry und ausreichend Nährstoffen.

Wichtiger Hinweis

Schnell viel Gewicht zu verlieren, ist eine starke Belastung für den Körper. Das ist kein Spaziergang, weder körperlich noch mental.

Wenn du also überlegst, eine Diät zu machen, besonders eine, bei der du schnell abnehmen willst, solltest du körperlich und seelisch in einem stabilen Zustand sein und dich am besten fachkundig begleiten lassen.

Meine Empfehlung: Hol dir Rückendeckung. Frag deinen Arzt oder Heilpraktiker, ob in deinem Fall aus medizinischer Sicht etwas dagegen spricht, vor allem, wenn du, wie Michael und ich, den stoffwechselaktivierenden Effekt des schwarzen Pfeffers gezielt nutzen möchtest.

Und grundsätzlich gilt, wie Michael sagt: Für den Körper ist es immer besser, langsamer abzunehmen als schnell. Dann sind die Belastung und die Beschwerden, die dadurch entstehen, schwächer.

Denn es geht nicht nur darum, dass die Zahl auf der Waage kleiner wird. Es geht auch darum, wie gut dein Körper mit der Umstellung klarkommt.

Wie Michael das gemacht hat und welche Schritte ihm dabei geholfen haben, beschreibe ich ausführlich auf den weiteren Seiten.

Schwarzer Pfeffer und Ernährungsumstellungen können den Stoffwechsel beeinflussen. Vor Beginn einer neuen Diät oder Nahrungsergänzung bitte mit Arzt oder Heilpraktiker sprechen, besonders bei gesundheitlichen Vorerkrankungen oder Einnahme von Medikamenten.

Der Selbstversuch

Michaels Weg

Eine Methode ist nur so glaubwürdig wie der Mensch, der sie zuerst an sich selbst erprobt hat. Michael Prgomet hat im Sommer 2016 in zweieinhalb Monaten 25 Kilo abgenommen. Vor der Diät, im März 2016, wog er 95 Kilo. Im Oktober 2016 waren es 70 Kilo. Sein Gewicht hält er seitdem problemlos, ohne Jojo-Effekt: Im Oktober 2017, 2018 und 2019 wog er jeweils 65 Kilo.

Michael Prgomet im März 2016, vor dem Abnehmen
Vorher · März 2016, 95 Kilo
Michael Prgomet im Oktober 2016, nach dem Abnehmen
Nachher · Oktober 2016, 70 Kilo

Warum es kein Foto vom ersten Tag gibt

Michael hatte ursprünglich nie vor, mit seiner Abnahme an die Öffentlichkeit zu gehen. Er hat 2016 einfach für sich beschlossen, dass es mit seinem Gewicht jetzt reicht. Als Heilpraktiker kannte er sich mit dem Stoffwechsel und dem Körper aus. Mit diesem Wissen hat er eine eigene Methode entwickelt und sie an sich selbst angewandt. Weil er das nur für sich gemacht hat, gibt es kein Foto vom ersten Tag mit dem Startgewicht und keins vom letzten Tag nach zweieinhalb Monaten. Was es gibt, sind die Fotos, die Michael auch auf seiner eigenen Webseite zeigt, und die siehst du hier.

Wer selbst nachschauen möchte, wird auf Michaels YouTube-Kanal fündig, aber auch in meinem Video mit Michael auf der Seite Videos. In einem Video vom 30. Juli 2016 hat er gerade erst angefangen abzunehmen und ist noch deutlich fülliger. In seinem ersten Video über die Abnahme, hochgeladen am 11. November 2016, sind die Kilos runter, und er zeigt seine Fotos vom Oktober 2016. So lässt sich einigermaßen nachvollziehen, dass es wirklich nur wenige Monate waren und nicht ein halbes Jahr oder ein ganzes.

Die Jahre danach

Michael Prgomet im Oktober 2017
Oktober 2017, 65 Kilo
Michael Prgomet im Oktober 2018
Oktober 2018, 65 Kilo
Michael Prgomet im Oktober 2019
Oktober 2019, 65 Kilo

Fotos: Michael Prgomet (prgomet.com)

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